Pad Thai – vegan, schnell und lecker

Veganes Pad Thai ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Dieses Rezept ist schnell, einfach und wirklich lecker. Pad Thai ist ein thailändisches Nudelgericht und wer kann dieses Gericht besser kochen als die Thai’s selbst? Dieses Rezept ist von meiner thailändischen Freundin und ich möchte das Gericht gerne mit euch teilen. Das originale Pad Thai kocht man normalerweise mit Ei und Garnelen. Diese vegane Variante schmeckt aber mindestens genauso lecker. Dieses vegane Pad Thai bereite ich mit Tofu, Sojasprossen und Lauchzwiebeln zu. Allerdings kannst du dieses Gericht auch so zubereiten wie du möchtest, indem du beispielsweise andere Gemüsesorten nutzt wie Erbsen, Möhren oder Brokkoli.

Als ich das erste mal in Thailand war und mich meine Freunde vom Flughafen abholten, gingen wir direkt zu einem Streetfood Markt. Dort findet man wirklich das beste Essen überhaupt und ich aß auch das erste Mal Pad Thai. Ein absolutes Muss, wenn du mal in Thailand sein solltest denn Pad Thai ist das Nationalgericht in Thailand. Dieses Gericht ist genau das richtige für dich wenn es mal schnell, einfach und unkompliziert sein soll.

Dieses vegane Pad Thai ist: 

  • Rein pflanzlich
  • Schnell zubereitet
  • Einfach nachzukochen
  • Sättigend
  • Absolut lecker
  • Gesund
  • Mit knusprigem Tofu
  • Sehr aromatisch und würzig

Zutaten | Pad Thai vegan:

  • 200 Gramm Reisnudeln
  • 100 Gramm Tofu
  • 1 EL eingelegter gesalzener Rettich
  • 1x Knoblauch
  • 1 Handvoll Sojasprossen
  • 1x Lauchzwiebel
  • ½ Zitrone
  • 1 EL Erdnüsse (gesalzen oder ungesalzen)
  • 2-3 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Wasser

Gewürze:

  • 1 EL Sojasoße
  • 2 EL Tamarinde / oder 1 EL Essig
  • 1 TL Chilisoße (Sriracha)
  • 1 EL Zucker

Portionen:

1 Portion

Zubereitungszeit:

20 Minuten

Anleitung | Pad Thai vegan:

  1. Lege die Reisnudel in heißes Wasser, damit sie einweichen können.
  2. Schneide Tofu, Knoblauch, Rettich und Lauchzwiebeln klein.
  3. Gib 2-3 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne und brate den Tofu kross darin an.
  4. Schiebe den Tofu in der Pfanne beiseite und gib den gesalzenen Rettich und den Knoblauch hinzu, brate beides weitere zwei Minuten an.
  5. Schiebe nun alles an die Seite der Pfanne und gib die eingeweichten Reisnudeln hinzu sowie etwa 3 EL Wasser, gelegentlich die Reisnudeln umrühren.
  6. Nach etwa 3-4 Minuten kannst du Sojasoße, Tamarinde, Chilisoße und Zucker hinzugeben. Mische nun alles gemeinsam mit dem Tofu, Knoblauch und Rettich.
  7. Gib die Sojasprossen und die Lauchzwiebel hinzu und brate nochmal alles zusammen ca. 5 Minuten an.
  8. Gib Erdnüsse hinzu, träufle Zitrone drüber und genieße das vegane Pad Thai.

Tipps bei der Zubereitung | Pad Thai vegan:

  • Wenn du keine Tamarinde zu Hause hast und auch keine im Supermarkt finden solltest, kannst du Tamarinde auch einfach durch Essig ersetzen. Natürlich wird es das Gericht geschmacklich etwas verändern, aber Essig ist die Alternative zu Tamarinde. 
  • Kaufe am Besten getrocknete Tamarinde und löse diese dann in Wasser auf. Ich habe das Rezept mal mit einer Tamarindenpaste gekocht, leider ist die Konsistenz ganz anders geworden als es sein sollte. Getrocknete Tamarinde kannst du über Monate lang im Vorratsschrank lagern, auch geöffnet.
  • Statt Sojasoße kannst du auch einfach 1 EL Salz verwenden. Denn Sojasoße enthält eine enorm hohe Menge an Salz.
  • Dadurch, dass alles in einer Pfanne/Wok zubereitet wird, spart man echt eine Menge Abwasch.Außerdem wird in Thailand nur so gekocht. Es kommt einfach alles in ein Gefäß.

Wissenswertes:

  • Tamarinden sind die Hülsen eines Tamarindenbaums und wird als Zutat hauptsächlich in Thailand, Indien, Mexiko, Philippinen, Brasilien und in West- und Südafrika verwendet. Tamarinden haben einen süß-säuerlichen Geschmack.
  • Frische Sojasprossen solltest du im Kühlschrank lagern und innerhalb weniger Tage verzehren. Achte beim Kauf darauf, dass die Sojasprossen schön knackig sind und keine welken oder braunen Stellen haben. Du solltest sie vor dem Verzehr sehr gut abwaschen.
  • Lauchzwiebeln sind mit der Speisezwiebel verwandt. Leider ist sie nicht so lange haltbar wie die Speisezwiebel. Die Lauchzwiebel ist im Geschmack sehr viel milder und kann im Kühlschrank ungefähr eine Woche gehalten werden.
  • Sojasprossen sind ein sehr gesunder Snack auch für zwischendurch, denn sie enthalten kaum Fett und sehr wenig Kalorien. Allerdings sollte man sie sehr gut abwaschen, bevor man sie verzehrt. Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt außerdem, die Sojasprossen für einige Sekunden in kochendes Wasser zu geben um Keime abzutöten.

Und hast du Lust bekommen, das Pad Thai mal nachzukochen? Viele Zutaten findest du tatsächlich nur in einem asiatischen Supermarkt, aber du kannst auch einfach auf Alternativen zurückgreifen. Das Tolle bei den Zutaten ist, dass sie nicht schnell verderben. Die Tamarinde beispielsweise kannst du auch geöffnet über mehrere Monate noch trocken lagern. Spezielle Gerichte benötigen auch manchmal spezielle Zutaten. Dabei ist es mir wichtig, dass die Zutaten nicht allzu schnell verderben, damit ich die Zutaten noch eine Weile nutzen kann und nicht wegschmeißen muss.

Ich hoffe dir gefällt dieses Rezept und ich würde mich sehr über Feedback und Anregungen freuen über Instagram, Pinterest, Facebook oder YouTube. Kommentare und Nachrichten sind meine Motivation weiterzumachen. Also viel Spaß beim Kochen und hoffentlich bis zum nächsten Mal.

Essen ist ein Bedürfnis. Genießen ist eine Kunst.

La Rochefoucauld
Ich koche einfache vegane Rezepte, die jeder leicht nachkochen kann. Ich habe drei Brüder und zwei von ihnen sind gelernte Köche. Gemeinsam denken wir uns vegane Rezepte aus. Ich hoffe du hast Spaß die Gerichte nachzukochen!

Andere Rezepte, die dich interessieren könnten: